Im Spätsommer die Landschaft genießen

Im Spätsommer die Landschaft genießen © ADFC | Stefan Frank

TTT - Tages Torten Tour

 

26.05.2019

Am späten Sonntagvormittag hat unser ADFC Vereinsmitglied Christian zu ersten Tages-Torten-Tour eingeladen. Das Ziel des Fahrradausfluges war das Cafe an der Burg in Brome.

 

Das Cafe an der Burg in Brome hatten wir bereits im letzten Jahr aufgrund seiner schmackhaften und großen Kuchenauswahl kennengelernt.

Am Startpunkt haben sich sich 11 Fahrradfreund*innen auf 10 Fahrrädern eingefunden die gemeinsam um 11:00 Uhr auf die 72 Kilometer Rundstrecke gestartet sind. Bereits nach wenigen Kilometern war klar das für 2 Mitfahrende das Tempo, auf der eindeutig als 3 Sterne Radtour gekennzeichneten Strecke, zu hoch ist, so das unsere Gruppe auf 9 Personen schrumpfte. Im weiteren Verlauf ging es dann auch im erwarteten flotten Tempo durch den Wolfsburger Norden über Hoitlingen in den niedersächischen Drömling. Auf zackigen Umwegen wurde Kaiserwinkel umfahren und der Aussichtsturm über das Giebelmoor besucht. Da die Weiterfahrt in Richtung Süden an dieser Stelle im Sommerhalbjahr aus Naturschutzgründen verboten ist wurde umgedreht und über Jahrstedt und Steimke das Cafe an der Burg Brome angesteuert. Dort war für uns ein großer Tisch reserviert an dem wir alle Platz genommen haben bevor die Schlacht am Kuchenbuffet beginnen konnte!

Während der Kuchenpause erreicht eine einzelne Radwanderin dasselbe Lokal. Wir laden Sie an unseren Tisch ein und erfahren, das die sportliche Dame die Fahrradroute „Das grüne Band“ entlang der deutsch-deutschen Grenze abradelt. Es ergibt sich ein interessantes Fachgespräch an der Kaffeetafel.

Nach einer guten Stunde steigen wir wieder auf die Räder und machen uns auf den Rückweg nach Wolfsburg. Bevor es los geht ist noch Zeit ein Scheinwerfer der sich auf der zuletzt zurückgelegten Kopfsteinpflasterstrecke gelockert hatte, wieder zu befestigen. Die Rückfahrt stellt uns wegen des stark aufgefrischten Westwindes vor eine größere Herausforderung. Erstmal stellen wir fest das auch die Kapazität der Akkumulatoren an Pedelecs nicht unbegrenzt ist. Aber unsere Gruppe entscheidet sich die gesamte Rückfahrt bis nach Wolfsburg gemeinsam zurückzulegen. Mit einem Stop mehr als geplant, der genutzt wird um den Luftdruck in der Bereifung an mehreren Zweirädern auf das optimale Maß aufzufüllen erreichen wir am späten Nachmittag wieder den kolumbianischen Pavillion am Allersee wo ein erlebnisreicher Fahrradausflug endet.

Mein GPS Gerät zeigt am Tourenende eine Strecke von 72,59 Kilometern, die mit einer durchschnittlichen Fahrgeschwindigkeit von 13,7 km/h abgeradelt wurde. Die kurzzeitige Spitzengeschwindigkeit lag bei 27,5 Stundenkilometern

Eine Trackaufzeichnung von der Tortentour steht zum Download bereit.

 

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Häufige Fragen von Alltagsfahrern

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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